Volles Haus bei der Gründungsfeier der Jugendfeuerwehr Bawinkel

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Foto: Felix Reis

Viele Gäste, aber auch die Bawinkeler Bevölkerung, bekundeten mit ihrem Besuch die Verbundenheit zur Feuerwehr. Somit haben jetzt von 23 Freiwilligen Feuerwehren im Altkreis Lingen 14 eine Jugendfeuerwehr. Zwei weitere befinden sich in der Gründungsphase.

„Heute ist ein ganz besonderer, ein schöner Tag und das nicht nur, was das Wetter betrifft“, begann Samtgemeindebürgermeister Matthias Lühn seine Begrüßungsrede. „Die offizielle Gründung der Jugendfeuerwehr Bawinkel ist für die Feuerwehr und die Gemeinde Bawinkel von nachhaltiger, auf die Zukunft ausgerichteter Bedeutung“, freute er sich. Zahlreiche Gäste aus der Politik, den Feuerwehren sowie aus Vereinen und Verbänden hieß er willkommen.

Sein besonderer Gruß galt den zwei Mädchen und 14 Jungen der Jugendfeuerwehr Bawinkel, sowie ihrem Betreuerteam unter der Führung von Jugendfeuerwehrwartin Heike Robbe. „Jetzt kommt Leben in die Bude“, scherzte Mattias Lühn. In den vier Jugendfeuerwehren der Samtgemeinde werde wertvolle und wichtige Jugendarbeit geleistet. „Nicht hoch genug einzuschätzen ist das Engagement der Betreuerinnen und Betreuer, die sich dieser Aufgabe neben ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit in der Einsatzabteilung stellen“, dankte Lühn.

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Foto: Felix Reis

„Ich freue mich, dass wir zu unserer Gründungsfeier so viele Gäste begrüßen können“, freute sich Heike Robbe. Ihr Dank galt allen Unterstützern bei der Gründung, sowie ihrem Stellvertreter Michael Hummeldorf und Betreuer Stefan Deters.

Namentlich stellte sie die Kinder und Jugendlichen Marcel Hermanski, Merle Konermann, Julien Wild, Lukas Focks, Marlon Wild, Benjamin Giese, Ben Hilmes, Luca Weiß, Kristin Overberg, Hannes Gerken, Mathis Konermann, Tim Lübbers, Tom Hummeldorf, Lennart Robbe, Louis Janßen und Jan Sentker vor. Anschließend nahm Diakon Franz-Georg Krummen die Weihe des neuen Wimpels vor.

„Für die Einsatzabteilung ist die Gründung ein wichtiger Schritt für die Sicherung des Nachwuchses“, sagte Gemeindebrandmeister Michael Moss. Beide Abteilungen würden profitieren. Ortsbrandmeister Reinhard Lübbers bedankte sich bei Heike Robbe und ihrem Team für ihre Bereitschaft in der Jugendarbeit. „Wir sind stolz auf euch“, sagte er.

„Im Emsland klappt das, ihr habt alles perfekt organisiert“, dankte Kreisdezernent Marc-Andrè Burgdorf. „Unsere Kommunalpolitiker stehen hinter den Feuerwehren, was anderswo nicht immer der Fall ist“, betonte er unter dem Beifall der Anwesenden. In den Jugendfeuerwehren werde echte Jugendarbeit geleistet. Kreisbrandmeister Christoph Wessing schloss sich den Worten an.

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Foto: Felix Reis

„In unseren Jugendfeuerwehren lernen die jungen Leute, wie man anderen helfen kann. Dabei werden aber Spiel und Spaß nicht vergessen“, sagte Kreisjugendfeuerwehrwart Klaus Smit. Es sei eine Lernschule für Sozialkompetenz, Demokratieverständnis und Umweltbewusstsein.

„Ein Feuerwehrmann ist mutig und tapfer, cool und hilft bei Gefahren“, sagte Bürgermeister Adolf Böker. Mit der Gründung der Jugendfeuerwehr sei man auf dem richtigen Weg. Werner Wehlage vom DRK-ABC-Zug Bawinkel überreichte ein Präsent.

Stolz stellten die Floriansjünger abschließend ihre Dienstkleidung vor. „Damit sie wissen, wo sie hingehören“, sagte Heike Robbe schmunzelnd

Bericht: Felix Reis